Campana 2016

Ein großes Jahr für Campana!

 

 

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Sven’s Blog

Heute stand die 3. Etappe der Pfingst Tour von Lohmar zurück nach Burscheid auf dem Programm. Wieder tolle Trails…

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Heute 2. Tag der Campana Team Etappenfahrt erfolgreich beendet. Super Tag, Glück mit dem Wetter, tolle Trails und ein…

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MTB Etappenfahrt. 1.Etappe Burscheid nach Lohmar über den Bergischen Weg: Heute in der Früh starten 18 Campana Team Mitglieder…

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Multisport-Team Blog

Campana - Multisport Team hat 4 neue Fotos hinzugefügt — mit Alois Greven.

etwas verspätet, aber einen kleinen Bericht zum Black Forest Ultra möchte ich Euch dann nicht schuldig bleiben.
Es fing alles damit an, dass mich Dirk, ein Arbeitskollege bzgl eine freien Platzes im Auto und Hotel in Kirchzarten ansprach. Und weil der Black Forest Ultra noch auf meiner To-Do Liste stand, schnell angemeldet und gut ist es.
Das Rennwochenende nahte und ich hatte eigentlich keine rechte Lust nach dem Dauerregen der letzten Wochen. Egal, am 18.6. hingefahren, Hotel bezogen und dann per Pedes zur Expo - Nudel - who is Who - Neugier -Befreidigungs Area gewackelt. Ach du heiliger Bimbam, sooooo viele Leute, so eine Massenveranstaltung wollte ich doch gar nicht mehr und erst recht nicht im 12. von 15 Startblocks starten (ich war kein Wiederholungstäter...siehe To Do Liste) und zudem recht spät mit meiner Anmeldung gewesen. Mitten aus der Menge tauchen dann 2 Mongolia Bekannte auf Judith und Kurt, welch eine Freude. Die Beiden gehören zu den ganz netten Menschen und Kurt ist immerhin schon 60, scheut aber die "dicken Dinger" keineswegs. Trafen sie vor ein paar Wochen noch bei der diesjährigen Trans Portugal auf Jürgen und Ulf. Nachdem Anmeldeformalitäten und Nudelfassen dann problemlos abliefen, schnell noch ein Rundgang über die Expo, die Bremspower von Trickstuff ausprobiert und dann sollte es zurück zum Hotel gehen. Eine FB Nachricht....die nächsten Bekannten...Treffen im Ort auf nen Cafe....Diana und Peter, kennen gelernt bei der Transportugal 2013! Wir haben 2 h geredet, mit Ihnen war es besonders herzlich, haben Jola und ich doch mit Ihnen im Nachgang zur TP noch ein paar Tage in Lissabon verbracht.
Der nächste Morgen: zeitig aufstehen, guuuut es schüttet nicht mehr, es regent nur noch....Frühstück, besserrrrrrr - kein Wasser mehr von oben. Startaufstellung, ich bin erstaunt....kein Gedränge, keine Hektik....15 Startblocks für 1000 Starter....der Start erfolgt im Abstand von 1:30min....wow, keine Staus, dafür geht es nach 2 km gleich steil und matschig bergan. Die Gänge klackern und die ersten Ketten geben den Geist auf....meine hat immerhin 45 min gehalten, dann war aus sie hin...Roger Hanemann vom Laktatexpress zieht vorbei, Ketten im Schlamm reparieren hat mich dann locker 10 min gekostet. Ich kürze mal ein wenig ab, nicht die Strecke, nur meine Ausführungen. Ich habe ALLE Verpflegungsstops besucht, immer das gleiche Procedere: Kette waschen, ölen, essen, Flasche auffüllen....welche ein Service, 2 mal sogar mit Brillen-Putz-Service, das habe ich so noch nie erlebt. Nach 2/3 der Strecke hört man von weiten Musik dröhnen. Es geht in einen Ort, bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es vielleicht Todtnau war. Von der Hauptstraße geht es links ab in eine "Partymeile", eine progressive Rampe von 20% am Ende, Anfeuerungen vom DJ, dröhnende Musik...Safri Duo / Played-a-Live, ich gehe voll in den Berg hinein und am Ende platzen mir fast die Oberschenkel, kann man doch bei der Kulisse nicht zurück stecken. Die schwarzen Berge zeige sich von ihrer härtesten Seite, rutschig hinauf und glitschig hinunter, "extra 3 Wochen gewässert, damit es nicht staubt" meinte ein Streckenposten. Gott sei dank naht das Ziel und ich schlittere über den Grashang in das Stadion ein. Völlig verdreckt nach 110km und 3150hm bin ich erschöpft im Ziel. Über 1000 gemeldete auf der Langdistanz, 695 gewertet, wurde ich 47. in meiner AK, trotz der Panne und den Zeitverlusten wg klemmender Kette. Da geht aber noch was, dachte ich mir, weil ich nicht ans Limit gegangen war.
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1 Woche her

etwas verspätet, aber einen kleinen Bericht zum Black Forest Ultra möchte ich Euch dann nicht schuldig bleiben. 
Es fing alles damit an, dass mich Dirk, ein Arbeitskollege bzgl eine freien Platzes im Auto und Hotel in Kirchzarten ansprach. Und weil der Black Forest Ultra noch auf meiner To-Do Liste stand, schnell angemeldet und gut ist es.
Das Rennwochenende nahte und ich hatte eigentlich keine rechte Lust nach dem Dauerregen der letzten Wochen. Egal, am 18.6. hingefahren, Hotel bezogen und dann per Pedes zur Expo - Nudel - who is Who - Neugier -Befreidigungs Area gewackelt. Ach du heiliger Bimbam, sooooo viele Leute, so eine Massenveranstaltung wollte ich doch gar nicht mehr und erst recht nicht im 12. von 15 Startblocks starten (ich war kein Wiederholungstäter...siehe To Do Liste) und zudem recht spät mit meiner Anmeldung gewesen. Mitten aus der Menge tauchen dann 2 Mongolia Bekannte auf Judith und Kurt, welch eine Freude. Die Beiden gehören zu den ganz netten Menschen und Kurt ist immerhin schon 60, scheut aber die dicken Dinger keineswegs. Trafen sie vor ein paar Wochen noch bei der diesjährigen Trans Portugal auf Jürgen und Ulf. Nachdem Anmeldeformalitäten und Nudelfassen dann problemlos abliefen, schnell noch ein Rundgang über die Expo, die Bremspower von Trickstuff ausprobiert und dann sollte es zurück zum Hotel gehen. Eine FB Nachricht....die nächsten Bekannten...Treffen im Ort auf nen Cafe....Diana und Peter, kennen gelernt bei der Transportugal 2013! Wir haben 2 h geredet, mit Ihnen war es besonders herzlich, haben Jola und ich doch mit Ihnen im Nachgang zur TP noch ein paar Tage in Lissabon verbracht.
Der nächste Morgen: zeitig aufstehen, guuuut es schüttet nicht mehr, es regent nur noch....Frühstück, besserrrrrrr - kein Wasser mehr von oben. Startaufstellung, ich bin erstaunt....kein Gedränge, keine Hektik....15 Startblocks für 1000 Starter....der Start erfolgt im Abstand von 1:30min....wow, keine Staus, dafür geht es nach 2 km gleich steil und matschig bergan. Die Gänge klackern und die ersten Ketten geben den Geist auf....meine hat immerhin 45 min gehalten, dann war aus sie hin...Roger Hanemann vom Laktatexpress zieht vorbei, Ketten im Schlamm reparieren hat mich dann locker 10 min gekostet. Ich kürze mal ein wenig ab, nicht die Strecke, nur meine Ausführungen. Ich habe ALLE Verpflegungsstops besucht, immer das gleiche Procedere: Kette waschen, ölen, essen, Flasche auffüllen....welche ein Service, 2 mal sogar mit Brillen-Putz-Service, das habe ich so noch nie erlebt. Nach 2/3 der Strecke hört man von weiten Musik dröhnen. Es geht in einen Ort, bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es vielleicht Todtnau war. Von der Hauptstraße geht es links ab in eine Partymeile, eine progressive Rampe von 20% am Ende, Anfeuerungen vom DJ, dröhnende Musik...Safri Duo / Played-a-Live, ich gehe voll in den Berg hinein und am Ende platzen mir fast die Oberschenkel, kann man doch bei der Kulisse nicht zurück stecken. Die schwarzen Berge zeige sich von ihrer härtesten Seite, rutschig hinauf und glitschig hinunter, extra 3 Wochen gewässert, damit es nicht staubt meinte ein Streckenposten. Gott sei dank naht das Ziel und ich schlittere über den Grashang in das Stadion ein. Völlig verdreckt nach 110km und 3150hm bin ich erschöpft im Ziel. Über 1000 gemeldete auf der Langdistanz, 695 gewertet, wurde ich 47. in meiner AK, trotz der Panne und den Zeitverlusten wg klemmender Kette. Da geht aber noch was, dachte ich mir, weil ich nicht ans Limit gegangen war.

Lars Bobach, Dennis C. Rother und 9 andere like this

Peter AckermannWell Done!

1 Woche her
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Alle sind im Fieber, im Rennfieber. Auch ich habe das Auto jetzt gepackt und gleich geht es rüber nach Radevormwald zu Night on Bike. Schaut reichlich vorbei, Eure Unterstützung hilft uns auf jeden Fall. Ready to Race ... weiterweniger anzeigen

2 Wochen her

Campana - Multisport Team hat 2 neue Fotos hinzugefügt.

RENNBERICHT NEHEIM LIVE MARATHON:

Auswahl gab es an diesem Sonntag ausreichend; das Cross Country Rennen in Haltern am See, der Marathon am Ruhrsee, der Marathon im belgische Malmedy oder der Marthon in Neheim. Jan und ich entschieden uns für Letzteren, nicht zuletzt um Punkte für die NRW Marathon Trophy zu sammeln. Ebenfalls ein Grund nach Neheim zu fahren ist, dass ich hier nur Veranstaltung mit gutem Wetter in Erinnerung habe. Des Weiteren zeichnet sich das Rennen durch eine super Atmosphäre im Start/Ziel-Bereich aus, der mitten auf dem Neheimer Marktplatz ist. Im Rahmen des Neheim Live Stadtfestes wird auf der großen Bühne auf dem Marktplatz ein sehr umfangreiches Programm dargeboten. Von der Anzahl der Personen, die dort an diesem Tag über die Bühne geschleust werden, könnte man meinen, dass jeder aus dem Städtchen einmal sein Können unter Beweis stellen darf - eine sehr gelungene Unterhaltung. Nun waren wir aber nicht nur zum Feiern gekommen, sondern wollten ja auch ein wenig Mountainbike fahren. Die Strecke in Neheim ist sehr schnell und technisch relativ anspruchslos. Die Anstiege bis auf einen eher recht sanft ansteigend. Dennoch oder gerade deswegen eine Strecke, die nicht nur Jan und ich immer wieder gerne fahren. Trotz der Sonne und dem zum Start angenehmen Temperaturen erwarteten wir aufgrund der massiven Regenfällen der vergangenen Wochen eine matschiges Rennen.

Mit der üblichen Verspätung ging es dann um 11:40 Uhr für alle drei Distanzen los. Jan und ich starteten auf der kurzen Strecke. Der Start ist neutralisiert, jedoch scheint der Veranstalter aus den vergangen Jahren gelernt zu haben, und gab das Rennen sofort frei als wir den Ortskern verlassen hatten. In den vergangen Jahren wurde das Rennen immer noch über eine längere gerade Landstraße neutralisiert geführt, was immer wieder zu nicht ganz ungefährlichen Situationen führte. Dieses Mal wurde das Tempo gleich voll angezogen, so dass sich das Feld gut in die Länge ziehen konnte. Als es nach 3 Kilometern dann in den Wald ging wurde das erste Mal richtig ernst gemacht und ich konnte die erste Gruppe nicht mehr halten, in der sich auch Tim und Alex von der Kurzstrecke befanden. Nach den ersten zwei Bergen wunderte ich mich, wie sauber ich noch war. Die Wege bis hier hin waren weitestgehend geschottert und vertrugen scheinbar viel Feuchtigkeit. Jedoch zu früh gefreut, nur wenig später folgte ein Art Weg, die sich mit Sumpf wesentlich besser beschreiben lässt. Hier wurde einmal das gesamte Rad inklusive Fahrer mit einem Schlammfilm überzogen. Mir kam diese Art von Weg aber ganz recht, endlich konnte ich zum schon lange immer nur knapp vor mir fahrenden Lennard aufschließen und für einige Meter den auf dieser Strecke sehr nützlichen Windschatten genießen. Kurz darauf folgte der einzige wirkliche Trail der Strecke, auch wenn ich sicherlich nicht zu den schlechtesten Bergabfahrern gehöre, Lennard ist in dieser Disziplin unschlagbar, erst recht, wenn es matschig ist. Ich versuchte sein Hinterrad zu halten, was mir nicht ganz gelang, aber aus den Augen verlor ich ihn auch nicht. Unten angekommen hatte wir die vorher doch noch größere Lücke zu zwei Fahrern vor uns geschlossen. Dabei auch Carsten, der ebenso wie Lennard und ich auf der Kurzstrecke unterwegs war. Nun ging es um Platz drei. Ich verlor noch einmal Carsten und Lennard verlor auch noch einmal ein Stück auf mich. Er fing sich aber schnell wieder und bei seiner Rückkehr brachte eher gleich eine ganze Gruppe, überwiegend mit Fahrern der Kurzstrecke mit sich, worauf ich ehrlich gesagt auch hätte verzichten können. Zusammen war auch schnell Carsten wieder eingeholt und damit ging auch das taktieren los. Immer mal wieder wurde das Tempo etwas verschärft, es konnten aber nie ernsthafte Lücken gerissen werden, so dass sich schließlich alle immer wieder zusammen fanden. Vor dem Ziel geht es rund 3 Kilometer flach am Fluss entlang, davor steht die letzte Abfahrt an. Lennard war hier vorne und konnte in der Abfahrt eine Lücke reißen. Unten angekommen gab ich alles, um diese Lücke wieder zu schließen. Die letzten Meter machte dann Carsten zu. Diese Aufholjagd hatte ganz schön Kraft gekostet. Das letzte Stück am Fluss entlang wurde dann zwar noch einmal das Tempo deutlich gedrosselt, zum erholen reichte es aber leider nicht. Vom Fluss aus waren es noch rund 400 Meter bis ins Ziel zurück auf dem Marktplatz und bereits unten am Fluss wurde der Schlusssprint angezogen. Ich konnte zwar mit den drei Fahrern vor mir mitgehen, zum übersprinten reichte es aber nicht mehr. Immerhin, den zweiten Fahrer der Herrenklasse aus der Gruppe konnte ich hinter mir lassen. So reichte es schließlich mit 1:16:47h für den sechsten Platz gesamt und den Zweiten in der Altersklasse. Insgesamt bin ich zufrieden damit, es fühlte sich endlich mal wieder auch so richtig nach Rennen fahren an. Der Druck auf dem Pedal und die Fähigkeit sich zu quälen war wieder da, nachdem beides in Erndtebrück noch fehlte.
Auch bei Jan lief es diese Woche erneut rund. Im liegt die schnelle Strecke ebenfalls. Kaum im Ziel angekommen berichtet Guido mir, dass Jan am Fluss entlang noch gedrückt habe wie ein Tier. Mit 1:19:50h konnte Jan in der U19 gewinnen und fuhr gesamt auf den zehnten Rang.

Erneut also ein gelungenes Wochenende für die Campana-Vertretung in Neheim.

Nächstes Wochenende haben wir uns dann mal ein rennfreies Wochenende verdient, bevor dann das Team Campana in Radevormwald beim 16h Rennen so richtig auftrumpft.

Wir sehn' uns in Rade.
Beste Grüße
Felix
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4 Wochen her

RENNBERICHT NEHEIM LIVE MARATHON:

Auswahl gab es an diesem Sonntag ausreichend; das Cross Country Rennen in Haltern am See, der Marathon am Ruhrsee, der Marathon im belgische Malmedy oder der Marthon in Neheim. Jan und ich entschieden uns für Letzteren, nicht zuletzt um Punkte für die NRW Marathon Trophy zu sammeln. Ebenfalls ein Grund nach Neheim zu fahren ist, dass ich hier nur Veranstaltung mit gutem Wetter in Erinnerung habe. Des Weiteren zeichnet sich das Rennen durch eine super Atmosphäre im Start/Ziel-Bereich aus, der mitten auf dem Neheimer Marktplatz ist. Im Rahmen des Neheim Live Stadtfestes wird auf der großen Bühne auf dem Marktplatz ein sehr umfangreiches Programm dargeboten. Von der Anzahl der Personen, die dort an diesem Tag über die Bühne geschleust werden, könnte man meinen, dass jeder aus dem Städtchen einmal sein Können unter Beweis stellen darf - eine sehr gelungene Unterhaltung. Nun waren wir aber nicht nur zum Feiern gekommen, sondern wollten ja auch ein wenig Mountainbike fahren. Die Strecke in Neheim ist sehr schnell und technisch relativ anspruchslos. Die Anstiege bis auf einen eher recht sanft ansteigend. Dennoch oder gerade deswegen eine Strecke, die nicht nur Jan und ich immer wieder gerne fahren. Trotz der Sonne und dem zum Start angenehmen Temperaturen erwarteten wir aufgrund der massiven Regenfällen der vergangenen Wochen eine matschiges Rennen.

Mit der üblichen Verspätung ging es dann um 11:40 Uhr für alle drei Distanzen los. Jan und ich starteten auf der kurzen Strecke. Der Start ist neutralisiert, jedoch scheint der Veranstalter aus den vergangen Jahren gelernt zu haben, und gab das Rennen sofort frei als wir den Ortskern verlassen hatten. In den vergangen Jahren wurde das Rennen immer noch über eine längere gerade Landstraße neutralisiert geführt, was immer wieder zu nicht ganz ungefährlichen Situationen führte. Dieses Mal wurde das Tempo gleich voll angezogen, so dass sich das Feld gut in die Länge ziehen konnte. Als es nach 3 Kilometern dann in den Wald ging wurde das erste Mal richtig ernst gemacht und ich konnte die erste Gruppe nicht  mehr halten, in der sich auch Tim und Alex von der Kurzstrecke befanden. Nach den ersten zwei Bergen wunderte ich mich, wie sauber ich noch war. Die Wege bis hier hin waren weitestgehend geschottert und vertrugen scheinbar viel Feuchtigkeit. Jedoch zu früh gefreut, nur wenig später folgte ein Art Weg, die sich mit Sumpf wesentlich besser beschreiben lässt. Hier wurde einmal das gesamte Rad inklusive Fahrer mit einem Schlammfilm überzogen. Mir kam diese Art von Weg aber ganz recht, endlich konnte ich zum schon lange immer nur knapp vor mir fahrenden Lennard aufschließen und für einige Meter den auf dieser Strecke sehr nützlichen Windschatten genießen. Kurz darauf folgte der einzige wirkliche Trail der Strecke, auch wenn ich sicherlich nicht zu den schlechtesten Bergabfahrern gehöre, Lennard ist in dieser Disziplin unschlagbar, erst recht, wenn es matschig ist. Ich versuchte sein Hinterrad zu halten, was mir nicht ganz gelang, aber aus den Augen verlor ich ihn auch nicht. Unten angekommen hatte wir die vorher doch noch größere Lücke zu zwei Fahrern vor uns geschlossen. Dabei auch  Carsten, der ebenso wie Lennard und ich auf der Kurzstrecke unterwegs war. Nun ging es um Platz drei. Ich verlor noch einmal Carsten und Lennard verlor auch noch einmal ein Stück auf mich. Er fing sich aber schnell wieder und bei seiner Rückkehr brachte eher gleich eine ganze Gruppe, überwiegend mit Fahrern der Kurzstrecke mit sich, worauf ich ehrlich gesagt auch hätte verzichten können. Zusammen war auch schnell Carsten wieder eingeholt und damit ging auch das taktieren los. Immer mal wieder wurde das Tempo etwas verschärft, es konnten aber nie ernsthafte Lücken gerissen werden, so dass sich schließlich alle immer wieder zusammen fanden. Vor dem Ziel geht es rund 3 Kilometer flach am Fluss entlang, davor steht die letzte Abfahrt an. Lennard war hier vorne und konnte in der Abfahrt eine Lücke reißen. Unten angekommen gab ich alles, um diese Lücke wieder zu schließen. Die letzten Meter machte dann Carsten zu. Diese Aufholjagd hatte ganz schön Kraft gekostet. Das letzte Stück am Fluss entlang wurde dann zwar noch einmal das Tempo deutlich gedrosselt, zum erholen reichte es aber leider nicht. Vom Fluss aus waren es noch rund 400 Meter bis ins Ziel zurück auf dem Marktplatz und bereits unten am Fluss wurde der Schlusssprint angezogen. Ich konnte zwar mit den drei Fahrern vor mir mitgehen, zum übersprinten reichte es aber nicht mehr. Immerhin, den zweiten Fahrer der Herrenklasse aus der Gruppe konnte ich hinter mir lassen. So reichte es schließlich mit 1:16:47h für den sechsten Platz gesamt und den Zweiten in der Altersklasse. Insgesamt bin ich zufrieden damit, es fühlte sich endlich mal wieder auch so richtig nach Rennen fahren an. Der Druck auf dem Pedal und die Fähigkeit sich zu quälen war wieder da, nachdem beides in Erndtebrück noch fehlte.
Auch bei Jan lief es diese Woche erneut rund.  Im liegt die schnelle Strecke ebenfalls. Kaum im Ziel angekommen berichtet Guido mir, dass Jan am Fluss entlang noch gedrückt habe wie ein Tier. Mit 1:19:50h konnte Jan in der U19 gewinnen und fuhr gesamt auf den zehnten Rang.

Erneut also ein gelungenes Wochenende für die Campana-Vertretung in Neheim. 

Nächstes Wochenende haben wir uns dann mal ein rennfreies Wochenende verdient, bevor dann das Team Campana in Radevormwald beim 16h Rennen so richtig auftrumpft. 

Wir sehn uns in Rade.
Beste Grüße
Felix

Frank Baaske, Michael Möhrke und 22 andere like this

Maik KaufmannWie immer. Bäääm

4 Wochen her
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wer startet denn morgen beim Marathon am Rursee? ... weiterweniger anzeigen

4 Wochen her

Mätz de Kätz likes this

Mirko WeyerSandra Klunte😎

4 Wochen her   ·  1
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Mirko WeyerBeste ever😍😍

4 Wochen her   ·  1
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Sandra KlunteJepp...und Sven.....😆

4 Wochen her

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Campana - Multisport Team hat 7 neue Fotos hinzugefügt.

MTB Marathon in Erndtebrück:

Dieses Wochenende stand am Sonntag der Marathon in Erndtebrück an, welcher den Auftakt zur Nutrixxion Marathon Trophy machte. Für das Team Campana war neben uns drei Dauerstartern, Jan, Tom und mir, auch Christian Brinkmann vor Ort. Die vergangenen Wochen hatte es viel geregt, im entsprechenden Zustand war die Strecke. Nachdem es auch am Sonntagmorgen erst noch geregnet hatte, war es vor Ort beim Rennen dann wenigstens von Oben trocken.
Wir entschieden uns alle auf der Kurzstrecke über 39 Kilometer an den Start zu gehen. Ich hatte im Startblock ausreichend weit vorne Aufstellung genommen, die anderen hatten sich nicht schnellgenug in den Startblock gedrängelt und standen ein ganzes Stück weiter hinten. Nach dem Start wurde dann auch ganz bald das Tempo angezogen. Ich konnte die ersten Vier nicht lange halten und befand mich dementsprechend in der ersten Verfolgergruppe. Glücklicherweise war mit Guido bei uns auch ein Fahrer des ausrichtenden Vereins, der nach wenigen Kilometern an einem Abzweig bemerkte, dass vergessen wurde die Strecke umzuflattern, nachdem die Fahrer der 18 Kilometerstrecke durch wahren. Die Folge davon war, dass nicht nur die ersten Vier unserer Distanz falsch gefahren waren, sondern auch die gesamte Mitteldistanz. Während die übrige Kurzstrecke nun auf die richtige Strecke gehen konnte, brach Guido sein Rennen ab und organisierte gerade noch rechtzeitig, dass die Fahrer der Mitteldistanz auf noch eine Zusatzschleife geleitet wurden, so dass am Ende den meisten Fahrern der Fehler nicht einmal aufgefallen war. Nun waren drei Fahrer unweit vor mir und mit Martin Fischer nahm ich die Verfolgung auf. In einer groben Schotterabfahrt wollte Martin links an mir vorbei, ich hatte dies jedoch nicht bemerkt und machte links ungewollt zu. Im nächsten Moment hangen wir mit den Lenkern ineinander. Währenddessen ich Glück hatte und auf dem Rad blieb, kam Martin vom Weg ab und stürzte in eine Wiese. Martin stand schnell wieder auf und nachdem sein Rad wieder gerichtet war sollte es weiter gehen, jedoch merkte er schnell, dass mit der Schulter etwas nicht stimmte. Nur wenige Meter weiter musste er das Rennen aufhören. Ich wollte erst bei ihm bleiben, aber nachdem er mich fast schon anschrie, ich solle weiter fahren, tat ich das auch. Die spätere Diagnose war alles andere als erfreulich, Schlüsselbeinbruch. Da bleibt nur noch gute und schnelle Besserung zu wünschen. An einem längeren Skihang sah ich wenig später nicht weit hinter mir, wie Jan den Berg hoch drückte. Nachdem ich ein Stück weiter kurz in den falschen Abzweig geschickt wurde, war er an mir dran und dann auch schnell vor mir. Zusammen sammelten wir Bastian ein, einen Fahrer aus dem Führungstrio, der mit Kettenriss am Streckenrand stand. Für so etwas hatte auch ich leider kein passendes Werkzeug dabei. Einige Kilometer weiter kam eine längere extrem matschige Passage. Jan bekam hier mit seinem Antrieb Probleme, die Kette verhakte sich immer wieder. Probleme, die man mit einer Einfach-Kurbel glücklicherweise nicht mehr hat. Nun war ich wieder ein paar Meter vor ihm, sah ihn aber immer wieder hinter mir. Leider konnte eher bis zum Ziel nicht wieder aufschließen, wobei der nutzen von gegenseitigen Windschatten in der Matsche wohl eh eher gering war. Nach 1:43h erreichte ich auf Platz Drei der richtig gefahrenen Fahrer das Ziel und Jan folgte wenige Sekunden später auf dem vierten Platz, in den Altersklassen brachte das den zweiten Platz und für Jan sogar den Sieg. Für Jan wohl ein weiterer riesen Sprung nach vorne, gerade verglichen mit der Form vom letztem Jahr noch. Das er da auch bald um den Gesamtsieg mitfahren kann, erscheint nicht unwahrscheinlich.
Tom zerlegte es leider auf einer sehr rutschigen Wiesenabfahrt, er merkte noch dass das Tempo für den Untergrund wohl doch ziemlich schnell war, da war es dann aber auch schon zu spät. Mit Verletzung am Knie, konnte er dennoch das Rennen schnell fortsetzen. Auch wenn Tom auf dem Kurs seine favourisierten steilen Rampen vermisste, legte er trotzdem wieder eine ordentliche Leistung hin und wurde mit 1:49h 13ter der richtig Gefahrenen und in seiner Altersklasse fünfter.
Auch Christian konnte seine Form im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal deutlich steigern. Er erreichte das Ziel auf dem 30ten Platz gesamt der richtig gefahrenen Biker und wurde achter der Altersklasse.
Warum betone ich nun immer wieder das der "richtig gefahrenen Biker"; weil im Anschluss doch noch drei der vier falsch gefahrenen Fahrer ganz vorne gewertet wurden. Wenn es nach mir geht, die richtige Entscheidung, aber da gehen die Meinungen weit auseinander. In der Altersklassenwertung betraf dies auch niemanden von uns. Und im Endeffekt ging es ja doch nur um die Wurst (Siegerprämie) und vorrangig soll das ganze ja Spaß machen.

Auf der 18 Kilometer Strecke konnte Florian Wargers, nicht direkt für Campana fahrend, aber für das eng verbundene Team Harveycom powered by Campana, ebenfalls einen Sieg einfahren.

Während Tom nächste Woche auf der Langstrecke in Belgien an den Start geht, geht es für Jan und mich zum Marathon nach Neheim. Ich hoffe bis dahin wieder ein wenig mehr den Druck für die Kurzstrecke wieder zu finden, mein Körper befindet sich momentan wohl er im Langstreckenmodus.

Bis dahin eine schöne Woche mit hoffentlich einigen trockenen Radkilometern.

Viele Grüße
Felix
... weiterweniger anzeigen

1 Monat her

MTB Marathon in Erndtebrück:

Dieses Wochenende stand am Sonntag der Marathon in Erndtebrück an, welcher den Auftakt zur Nutrixxion Marathon Trophy machte. Für das Team Campana war neben uns drei Dauerstartern, Jan, Tom und mir, auch Christian Brinkmann vor Ort. Die vergangenen Wochen hatte es viel geregt, im entsprechenden Zustand war die Strecke. Nachdem es auch am Sonntagmorgen erst noch geregnet hatte, war es vor Ort beim Rennen dann wenigstens von Oben trocken. 
Wir entschieden uns alle auf der Kurzstrecke über 39 Kilometer an den Start zu gehen. Ich hatte im Startblock ausreichend weit vorne Aufstellung genommen, die anderen hatten sich nicht schnellgenug in den Startblock gedrängelt und standen ein ganzes Stück weiter hinten. Nach dem Start wurde dann auch ganz bald das Tempo angezogen. Ich konnte die ersten Vier nicht lange halten und befand mich dementsprechend in der ersten Verfolgergruppe. Glücklicherweise war mit Guido bei uns auch ein Fahrer des ausrichtenden Vereins, der nach wenigen Kilometern an einem Abzweig bemerkte, dass vergessen wurde die Strecke umzuflattern, nachdem die Fahrer der 18 Kilometerstrecke durch wahren. Die Folge davon war, dass nicht nur die ersten Vier unserer Distanz falsch gefahren waren, sondern auch die gesamte Mitteldistanz. Während die übrige Kurzstrecke nun auf die richtige Strecke gehen konnte, brach Guido sein Rennen ab und organisierte gerade noch rechtzeitig, dass die Fahrer der Mitteldistanz auf noch eine Zusatzschleife geleitet wurden, so dass am Ende den meisten Fahrern der Fehler nicht einmal aufgefallen war. Nun waren drei Fahrer unweit vor mir und mit Martin Fischer nahm ich die Verfolgung auf. In einer groben Schotterabfahrt wollte Martin links an mir vorbei, ich hatte dies jedoch nicht bemerkt und machte links ungewollt zu. Im nächsten Moment hangen wir mit den Lenkern ineinander. Währenddessen ich Glück hatte und auf dem Rad blieb, kam Martin vom Weg ab und stürzte in eine Wiese. Martin stand schnell wieder auf und nachdem sein Rad wieder gerichtet war sollte es weiter gehen, jedoch merkte er schnell, dass mit der Schulter etwas nicht stimmte. Nur wenige Meter weiter musste er das Rennen aufhören. Ich wollte erst bei ihm bleiben, aber nachdem er mich fast schon anschrie, ich solle weiter fahren, tat ich das auch. Die spätere Diagnose war alles andere als erfreulich, Schlüsselbeinbruch. Da bleibt nur noch gute und schnelle Besserung zu wünschen. An einem längeren Skihang sah ich wenig später nicht weit hinter mir, wie Jan den Berg hoch drückte. Nachdem ich ein Stück weiter kurz in den falschen Abzweig geschickt wurde, war er an mir dran und dann auch schnell vor mir. Zusammen sammelten wir Bastian ein, einen Fahrer aus dem Führungstrio, der mit Kettenriss am Streckenrand stand. Für so etwas hatte auch ich leider kein passendes Werkzeug dabei. Einige Kilometer weiter kam eine längere extrem matschige Passage. Jan bekam hier mit seinem Antrieb Probleme, die Kette verhakte sich immer wieder. Probleme, die man mit einer Einfach-Kurbel glücklicherweise nicht mehr hat. Nun war ich wieder ein paar Meter vor ihm, sah ihn aber immer wieder hinter mir. Leider konnte eher bis zum Ziel nicht wieder aufschließen, wobei der nutzen von gegenseitigen Windschatten in der Matsche wohl eh eher gering war. Nach 1:43h erreichte ich auf Platz Drei der richtig gefahrenen Fahrer das Ziel und Jan folgte wenige Sekunden später auf dem vierten Platz, in den Altersklassen brachte das den zweiten Platz und für Jan sogar den Sieg. Für Jan wohl ein weiterer riesen Sprung nach vorne, gerade verglichen mit der Form vom letztem Jahr noch. Das er da auch bald um den Gesamtsieg mitfahren kann, erscheint nicht unwahrscheinlich. 
Tom zerlegte es leider auf einer sehr rutschigen Wiesenabfahrt, er merkte noch dass das Tempo für den Untergrund wohl doch ziemlich schnell war, da war es dann aber auch schon zu spät. Mit Verletzung am Knie, konnte er dennoch das Rennen schnell fortsetzen. Auch wenn Tom auf dem Kurs seine favourisierten steilen Rampen vermisste, legte er trotzdem wieder eine ordentliche Leistung hin und wurde mit 1:49h 13ter der richtig Gefahrenen und in seiner Altersklasse fünfter. 
Auch Christian konnte seine Form im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal deutlich steigern. Er erreichte das Ziel auf dem 30ten Platz gesamt der richtig gefahrenen Biker und wurde achter der Altersklasse. 
Warum betone ich nun immer wieder das der richtig gefahrenen Biker; weil im Anschluss doch noch drei der vier falsch gefahrenen Fahrer ganz vorne gewertet wurden.  Wenn es nach mir geht, die richtige Entscheidung, aber da gehen die Meinungen weit auseinander. In der Altersklassenwertung betraf dies auch niemanden von uns. Und im Endeffekt ging es ja doch nur um die Wurst (Siegerprämie) und vorrangig soll das ganze ja Spaß machen.

Auf der 18 Kilometer Strecke konnte Florian Wargers, nicht direkt für Campana fahrend, aber für das eng verbundene Team Harveycom powered by Campana, ebenfalls einen Sieg einfahren.
 
Während Tom nächste Woche auf der Langstrecke in Belgien an den Start geht, geht es für Jan und mich zum Marathon nach Neheim. Ich hoffe bis dahin wieder ein wenig mehr den Druck für die Kurzstrecke wieder zu finden, mein Körper befindet sich momentan wohl er im Langstreckenmodus. 

Bis dahin eine schöne Woche mit hoffentlich einigen trockenen Radkilometern.

Viele Grüße 
Felix

Campana - Multisport Team, Kev In und 23 andere like this

Campana - Multisport Teamwohl ein wenig schmutzig geworden....

4 Wochen her
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