Win-win-Geschäft Bike-Leasing

Win-win-Geschäft Bike-Leasing – Warum sich das Dienstfahrrad für alle Seiten lohnt

Im Jahr 2012 wurde das Dienstwagenprivileg auch auf mit Muskelkraft betriebene Zweiräder ausgeweitet. Seit dem erfreuen sich in Deutschland auch Dienstfahrräder immer größerer Beliebtheit. Und das auch zu Recht, denn neben finanziellen Vorteilen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer schlagen freilich auch gesundheitliche Vorteile zu Buche. Wann und für wen lohnt sich das Bike-Leasing aber genau?

Bike-Leasing ist prinzipiell für alle Arbeitnehmer interessant

Wer ohnehin gerne mit dem Rad unterwegs ist, um sich fit zu halten oder sehr nahe an seinem Arbeitsplatz wohnt, für den ist das Fahrradleasing ein sehr interessantes Modell. Das liegt daran, dass ein entsprechendes Fahrrad für den Arbeitnehmer im Rahmen des über 36 Monate laufenden Bike-Leasing-Vertrags deutlich günstiger ist. Im Vergleich zur rein privaten Anschaffung liegt das Sparpotential bei bis zu 40 Prozent des Listenpreises.

In der Praxis erfolgt das Fahrradleasing dabei über eine Gehaltsumwandlung, im Zuge derer Arbeitnehmer auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, wobei der Arbeitgeber jeweils die Leasingrate inklusive der entsprechenden Versicherungen für das Bike als Sachlohn auszahlt. Hinzu kommt freilich noch, dass du das per Bike-Leasing erworbene Fahrrad nicht nur zu dienstlichen Zwecken nutzen kannst, sondern auch privat.

Für welche Bikes lohnt sich das Fahrradleasing?

Auch wenn die Vorteile auf der Hand zu liegen scheinen, so ist es dann unter dem Strich doch nicht so einfach mit dem Bike-Leasing, denn das Verfahren lohnt sich erst ab einem Anschaffungspreis von 1.000-1.500 Euro. Unterhalb dieser Marke ergeben sich keine nennenswerten finanziellen Vorteile gegenüber der privaten Einzelanschaffung. Allerdings bedeutet dies auf der anderen Seite, dass du an hochpreisige Bikes, die dir eigentlich zu kostspielig sind, günstig herankommst.

Das Bike-Leasing ist im Übrigen nicht auf bestimmte Fahrräder oder Hersteller beschränkt. Zumeist hast du an dieser Stelle die freie Auswahl. Wähle zwischen klassischem E-Bike, einem S-Pedelec, einem Mountainbike oder gar einem hochwertigen Rennrad. Damit lassen sich durch das Fahrradleasing sogar Hobby und Beruf in Einklang bringen.

Was hat der Arbeitgeber vom Fahrradleasing?

Im Verhältnis zu dem vergleichsweise geringen administratorischen Mehraufwand, den die Gehaltsumwandlung mit sich bringt, überwiegen die Vorteile beim Bike-Leasing auch auf der Arbeitnehmerseite. Da der Bruttolohn um die monatliche Leasingrate inklusive der anfallenden Versicherungskosten sinkt, sparen Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben. Bereinigt um den sogenannten Umsatzsteuereffekt liegt die Ersparnis über die dreijährige Laufzeit bei mehreren hundert Euro pro Mitarbeiter.

Abgesehen von der finanziellen Komponente ist das Fahrradleasing für Arbeitnehmer auch deshalb eine interessante Variante, da die private Nutzung durch den Arbeitnehmer somit rechtlich einwandfrei geregelt ist. Diese Komponente wird natürlich noch durch die gesundheitlichen Vorteile des regelmäßigen Radfahrens ergänzt. Während Arbeitnehmer fitter und gesünder werden, reduziert sich gleichzeitig die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage. Das wirkt sich wiederum positiv auf das Betriebsergebnis und das Betriebsklima aus. Unter dem Strich gewinnen beim Bike-Leasing also alle.