Versicherungsschutz

Der richtige Versicherungsschutz für Ihr Dienstrad

Sobald die Wahl auf ein Dienstfahrrad gefallen ist, das Ihren persönlichen Vorlieben entspricht, kann es auch schon losgehen. Nein, nicht ganz, denn beim Bike-Leasing ist ein ausreichender Versicherungsschutz Pflicht. Verwunderlich ist das nicht, denn die potenziellen Schäden, die an den teuren Leasing-Bikes durch Vandalismus, Diebstahl oder Unfälle entstehen können, sind erheblich. Welche Möglichkeiten gibt es also, das Dienst-Bike bestmöglich abzusichern?

 

Versicherungsschutz ist ein absolutes Muss

Grundsätzlich gilt beim Bike-Leasing die Devise, dass das geleaste Rad durch den Leasing-Nehmer versichert werden muss. Dies gestaltet sich in der Praxis aber deutlich weniger diffizil, als es vielleicht den Anschein hat, denn auf dem Markt existieren mittlerweile zahlreiche Versicherungsunternehmen und Verkehrsvereine, die entsprechende Schutzbriefe und Versicherungen anbieten. Das Leistungsspektrum, das weit über den Umfang der gesetzlichen Gewährleistung für Material- und Produktionsfehler hinausgeht, reicht dabei vom einfachen Diebstahl- und Vandalismusschutz bis hin zum Rundum-sorglos-Paket. Folgende Links können wir Ihnen in diesem Zusammenhang besonders empfehlen:  

1. www.enra.eu

2. www.wertgarantie.ag

Leasing-Nehmer haben dabei in der Regel die Wahl, sich entweder komplett selbst um den Abschluss eines Versicherungspakets zu kümmern oder ein durch den Leasing-Geber angebotenes Versicherungspaket abzuschließen. Sofern die Entscheidung auf den vom Versicherungsunternehmen vorgeschlagenen Versicherungsschutz fällt, ist das Procedere besonders einfach, da die monatlichen Beiträge zusammen mit der Leasing-Rate vom Bruttogehalt abgezogen werden.

 

So sichern Sie Ihr Dienstrad gegen Langfinger ab

Da es sich bei typischen Leasing-Bikes um sehr hochwertige Fahrräder beziehungsweise E-Bikes handelt, stehen diese bei Langfingern hoch im Kurs. Ein guter Versicherungsschutz sollte daher nicht nur einen Vandalismus- und Diebstahlschutz beinhalten, sondern auch den Teilediebstahl abdecken. Was ist schließlich ärgerlicher, als nach der Arbeit den Heimweg antreten zu wollen und zu bemerken, dass der gefederte Sattel nebst Carbon-Sattelstütze fehlt oder man den Akku Ihres E-Bikes hat mitgehen lassen? Damit der Diebstahlschutz jedoch überhaupt greift, müssen Sie darauf achten, das Leasing-Bike an einem geeigneten Ort abzustellen und mit einem hochwertigen Schloss zu sichern. Andernfalls entfällt der Versicherungsschutz. Aber auch hier gibt es gute Nachrichten, denn das für den vollständigen Versicherungsschutznotwendige Fahrradschloss, das nicht weniger als 49 Euro kosten darf, muss durch den Arbeitgeber gestellt werden.

 

Bestmöglicher Versicherungsschutz bei Unfällen und Pannen

Ein weiterer wichtiger Baustein im Versicherungsschutz für das Dienstrad ist der Unfallschutz, denn gerade Radfahrer sind im Straßenverkehr erheblichen Gefahren durch plötzlich aufschlagende Türen, eine verschmutzte Fahrbahn oder die Missachtung von Verkehrsregeln durch Dritte ausgesetzt. Damit Sturz- und Unfallschäden bis hin zum Totalschaden des Bikes adäquat abgedeckt sind, braucht es eine Fahrradversicherung mit Kaskoschutz. Da Sie Ihr Dienstrad auch privat, und damit auch im Auslandsurlaub nutzen können, ist es bei der Auswahl eines entsprechenden Schutzbriefes wichtig, darauf zu achten, dass dieser auch im Ausland gilt.

In der Regel gilt der Versicherungsschutz zumindest für einen Großteil Europas sowie zahlreiche Anrainerstaaten des Mittelmeers. Wenn Sie also planen, Ihr Rad mit in den Urlaub zu nehmen, müssen Sie diesen Aspekt gleich zu Beginn einplanen. Rundumschutz-Pakete, wie Sie sowohl von klassischen Versicherern als auch von Verkehrsvereinen wie dem ADAC, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) oder dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) angeboten werden, decken jedoch auch Pannenschäden ab.

Oftmals betrifft dies nicht nur die Erstattung der Material- und Reparaturkosten, sondern auch eine Pannenhilfe vor Ort und den Transport zur nächsten Fahrradwerkstatt. Für Berufspendler sind darüber hinaus Tarife besonders interessant, die die Weiterfahrt zur Arbeitsstelle mit anderen Verkehrsmitteln abdecken. Beim E-Bike-Leasing sollten zudem darauf geachtet werden, dass der Schutzbrief auch Elektroschäden und Akkudefekte inkludiert.

 

Fazit

Unabhängig davon, ob Sie einen eigenen Versicherungsschutz abschließen oder das offerierte Versicherungsangebot des Leasing-Anbieters annehmen möchten, muss dieser in erster Linie Ihren persönlichen Anforderungen genügen, um den bestmöglichen Schutz für Ihr Dienstrad zu bieten. Insgesamt gilt wie auch beim Dienstwagen der Grundsatz: je teurer das Fahrzeug desto umfassender sollte der Versicherungsschutz ausfallen.