Wer fürchtet ihn nicht den „Hungerast“?!
Wer ihn kennt hat einen Höllenrespekt vor ihm und will ihn nie wieder haben – den Hungerast!
Sven Riedesel, Inhaber von Campana Radsport war Ernährungsberater für die Illbruck-Crew, die an der legendären Regatta „Volvo Ocean Race“ teilgenommen hat:
„Der Hungerast tritt ein, wenn Reserven an Kohlehydraten aus den Muskelzellen und der Leber erschöpft sind. Das bedeutet quasi: Nichts geht mehr! Der Körper macht Feierabend! Sind die Glykogenspeicher der Muskeln entleert, wird die Glykose dem Blut entzogen. Der Blutzuckerspiegel wird normaler Weise durch die Ausschüttung von Insulin konstant zwischen 60 und 120 mg/ml gehalten. Wird der Wert unter 40 mg/ml erreicht, tritt ein Unterzuckerung ein – es entsteht der sog. “Hungerast“!
Wie kannst du dem Hungerast begegnen?
Also wenn er eintritt, hilft nur eins: Zuführung von Kohlehydraten ob Einfachzucker oder bei Radfahrern so üblich, durch eine Cola. Diese Maßnahmen lindern zwar schnell, da sie sofort ins Blut übergehen und bringen auch die Leistung wieder zurück – wirken aber nicht dauerhaft Die viel gerühmte Banane wirkt hier wahre Wunder.
Der Hungerast ist also auch ein Anzeichen von nicht Sport unterstützender Ernährung. D. h. du kannst dem Hungerast vorbeugen, indem du trinkst, auch wenn du noch keinen Durst hast und du nimmst Energie-Riegel, Schokolade oder Banane zu dir obwohl du noch keinen Hunger hast. Da der Körper bei einer sportlichen Belastung ca. 60 Gramm Kohlehydrate pro Stunde benötigt, kannst du je nach Länge deiner Tour vorher eine Mahlzeit mit Kohlehydraten zu dir nehmen.
Und für alle Fälle versorge dich mit Sport-Instant-Getränken, Energieriegeln oder Gels – je nach Tourenlänge!
Und ein Tipp für den ambitionierten Radsportler:
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