< Triathlon-Mythos Alpe d’Huez
09.11.2011 11:33 Alter: 191 days
Kategorie: Campana-Team Berichte

Wasserschlacht


Am 24.07.2011 fand der 9. Sparkasse Leverkusen Triathlon statt. Das Motto des Tages war laut Moderator: "Bergischer Sommer... ...ist dann, wenn die Regenpfützen keine Eisschicht haben!" Okay, diese Beschreibung des Wetters ist übertrieben, aber auch nicht völlig an der Wirklichkeit vorbei. Während der Wettkampfphase regnete es kontinuierlich, nur die Intensität wechselte zwischen Starkregen und gutem Landregen. Schon der Zusammenbau des Rades und der Aufbau des Wechselzonenplatzes war eine feuchte Angelegenheit. Die mitgebrachten Planen und Tüten schützten zwar vor den gröbsten Wassermassen, aber das feuchte Element suchte sich seinen Weg zu den (noch) trockenen Stellen. Die Temperatur war mit circa 14° C auch nicht viel besser. Das dampfende Wasser des Schwimmbeckens in der Auermühle lud im ersten Moment zum Aufwärmen ein, aber beim körperlichen Test musste man feststellen, dass es nur 20° C hatte. Leider gibt es ein Neo-Verbot bei diesem Wettkampf, der sogar auf "Shortys" ausgedehnt ist, so dass der neue Campana-Team Rennzweiteiler zum Einsatz kam. Der Start war eine richtige Erlösung, denn jetzt konnte der Körper Wärme produzieren. In meiner Startgruppe konnte ich als erster das Becken verlassen, verlor aber beim Wechsel auf das Rad einen Platz. Die (für mich notwendigen) Ärmlinge wollten einfach nicht über die nassen Arme rutschen. Auch das oft geübte Anziehen der eingeklickten Rennradschuhe im Rollen funktionierte überhaupt nicht. Zum Einen war alles nass und zweitens waren die Füße durch die Kälte taub. Als diese Probleme überstanden waren, machte ich mich an die Verfolgung, konnte aber leider nur den Abstand zum Vordermann verkürzen. Auf der Laufstrecke konnte ich dies nicht fortsetzen, so dass ich als zweiter der Startgruppe im Ziel war. Leider waren zwei Athleten der fünften und letzten Gruppe noch schneller, so dass ich am Ende zwar erster meiner Altersklasse war, aber insgesamt nur auf dem vierten Platz in der Volksdistanz (500m/22,8km/5km) lag. Glücklicherweise konnte ich die Stadtmeisterschaft mit dieser Leistung verteidigen und meine Zeit (1:10,02 h, trotz des Wetters) im Vergleich zum Vorjahr um ein paar Sekunden verbessern. Auch wenn ich mich am Sonntag über den vierten Platz und den verpatzten Wechsel geärgert habe, bin ich heute mit dem Wettkampf zufrieden, denn von 500 gemeldeten Teilnehmern gingen nur 309 an den Start, von denen 300 auch das Ziel erreichten, und bisher hat sich noch keine Erkältung eingestellt! (Stand 26.07.2011)